247TailorSteel: Blechverarbeitendes Unternehmen erobert deutschen Markt mit Online-Assistentin SOPHIA

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Hohe Produktionskosten ade! Die Fertigung ist ausgelastet oder die laufenden Kosten für einen eigenen Maschinenpark lohnen sich nicht? Kein Problem für 247TailorSteel. Als „Plug in Company“ liefert das niederländische Unternehmen maßgeschnittene Bleche, Rohre und Kantteile genau dann, wenn der Kunde sie benötigt. Eine automatisierte Produktion sowie das Online-Assistenzsystem SOPHIA machen es möglich – rund um die Uhr. Qualitative Lösungen und ein ebensolcher Service finden Anklang beim Kunden, der je nach Bedarf durch das Outsourcen der Produktion seine Gesamtkosten reduzieren kann. Typische Reaktion: „Dank euch konnten wir deutlich wachsen.“

TOP-HIGHTECH NACHBARN: 247TailorSteel

Im produzierenden Gewerbe ist es wichtig, dass hochwertige Materialien schnell verfügbar sind. Um dies zu gewährleisten, ist längst keine kostenintensive Lagerhaltung mehr nötig. Auch auf die noch teurere eigene Produktion kann verzichtet werden. Denn moderne Zulieferer punkten mit genau diesen Aspekten. Auch 247TailorSteel weiß, dass eine schnelle Lieferung und hohe Qualitätsstandards ein Muss sind. „Außerdem ist die Zuverlässigkeit ein entscheidender Faktor, wenn man sich auf einen externen Partner verlässt“, ergänzt Guido Schumacher, CEO des Unternehmens.

Betrieb in Oyten

Wachstum in Deutschland

„Bei 247TailorSteel versetzen wir uns immer wieder in die Situation unserer Kunden hinein und überlegen, wie wir die Kosten senken können, um bei ihnen die Basis für weiteres Wachstum zu schaffen“, sagt Schumacher. Und das nicht nur in den Niederlanden, sondern zunehmend auch in Deutschland. Das Unternehmen ist auf Expansionskurs: Der Konzernumsatz ist von 2016 auf 2017 um 16 Millionen Euro auf 53 Millionen Euro gestiegen. Für dieses Jahr ist ein Umsatz von 73 Millionen Euro geplant. Das Wachstum äußert sich auch in Erweiterung des deutschen Standortes. „Wir sind aus unserem Mietsgebäude in Bremen rausgewachsen und haben uns für den Bau eines eigenen Werks entschieden“, erklärt Schumacher. Im April wird der Betrieb in Oyten aufgenommen.

„Angebote in Echtzeit“

Mit dem neuen Standort wird nicht nur die Maschinenzahl vervierfacht, auch die Mitarbeiterzahl wird mehr als verdoppelt: Acht Laser, vier Biegebänke und 55 Mitarbeiter werden im 6.000 Quadratmeter großen Gebäude Einzug halten. Und damit ist das Ende nicht erreicht: „Es gibt Überlegungen, den für einen späteren Zeitpunkt geplanten Bau einer weiteren Halle in Oyten vorzuziehen. Mit der Einstellung eines Produktionsleiters ist außerdem der Startschuss für einen Standort in Nordrhein-Westfalen gefallen. Seine Aufgabe ist es, ein passendes Mietobjekt und qualifizierten Mitarbeiter zu finden, damit wir schnellstmöglich mit der Produktion beginnen können.“

Smart Factory-Ansatz

Egal ob Holland oder Deutschland, Varsseveld oder Oyten – 247TailorSteel verfolgt einen ganzheitlich Smart Factory-orientierten Ansatz. All das basiert auf einer Idee oder vielmehr Vision des Unternehmensgründers und -inhabers Carel van Sorgen: Eine digitalisierte Zeichnung des benötigten Bauteils soll ausreichen, um die gesamten Prozesse in der Produktion zu steuern – Stichwort Automatisierung. Diese Idee wurde geboren, lange bevor Begriffe wie Industrie 4.0 und Smart Industry den Alltag und das Denken fertigender Unternehmen prägten.

Die inhouse Entwicklung von SOPHIA ist demnach eine logische Konsequenz. Das System analysiert die online zur Verfügung gestellten Zeichnungen des Kunden und liefert in Echtzeit ein entsprechendes Angebot. Dies gilt für Prototypen aber auch für Serienfertigung. Bei der Preiskalkulation bezieht das System außerdem den gewünschten Liefertermin mit ein – wer langfristig plant, kann sparen. „Wir können den Materialverbrauch besser planen und haben weniger Verschnitt. Unter diesen Umständen können wir den Kunden bessere Preise anbieten als bei Sprintern“, erklärt Schumacher. Neben der Angebotserstellung ist SOPHIA für die Steuerung von Produktion und Logistik verantwortlich.

Einfachheit, die begeistert

„Wir arbeiten mit hochmodernen Technologien und haben viele Prozesse automatisiert; trotzdem darf der menschliche Aspekt nicht verloren gehen. Unsere Kunden haben deshalb – zusätzlich zu einem benutzerfreundlichen Tool wie SOPHIA – Ansprechpartner, die ihnen bei Fragen zur Seite stehen und gerne Feedback und Anregungen entgegennehmen. Ich fahre selbst regelmäßig mit den Kollegen aus dem Vertrieb zu Kunden und freue mich über deren Begeisterung, wenn sie feststellen, dass unser System dermaßen einfach zu bedienen ist“, berichtet Schumacher. Die Zahlen sprechen für sich: 300 bis 350 Neukunden verzeichnet das Unternehmen monatlich.

Mit ein Grund für den Erfolg des Unternehmens ist sicherlich auch, dass nicht nur die Optimierung von Prozessen ein zentraler Aspekt der Firmenphilosophie ist, sondern auch das große Interesse am Erfolg der Kunden. Carel van Sorgen hat die Essenz des Unternehmens folgendermaßen formuliert: „Unser gesamtes Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen der Kunden.“ Die Basis für Erfolg auf beiden Seiten. Mit besten Perspektiven…

 

 

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