Automotive-Erfahrung macht Systemintegrator VIRO zum gefragten Partner in anderen Industrien

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In den drei deutschen VIRO-Niederlassungen sind inzwischen 100 Mitarbeiter tätig. In den niederländischen Standorten in Arnheim, Echt, Groningen, Vlaardingen und der Zentrale in Hengelo, direkt hinter der Grenze bei Gronau, sind 650 Beschäftigte aktiv. „Aber“, betont André Scheer, Geschäftsführer der deutschen Niederlassungen und des österreichischen Standortes in Graz, „wenn wir für Kunden loslegen, stehen bei Bedarf alle Ingenieurdisziplinen von VIRO zur Verfügung. Deshalb sind wir auch für die großen deutschen Auftraggeber der ideale Partner. Gerade durch unsere breite, multidisziplinäre Aufstellung unterscheiden wir uns vom Wettbewerb.”  

„Der Kunde“, ergänzt Martin Dibbets, Geschäftsführer VIRO Nederland, „braucht einen Engineering-Partner, der nicht nur eine Disziplin beherrscht, sondern einen Systemintegrator, der auch das Projektmanagement übernimmt und somit in der Lage ist, für den Kunden ein perfekt integriertes Ganzes zu entwickeln. Der Kunde – egal, ob er aus einem Wachstumsmarkt stammt oder nicht – will sich ausschließlich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Er will sich nicht mit der Entwicklung allerlei Interfaces herumschlagen, um die unterschiedlichen Module verschiedener Zulieferer miteinander verbinden zu können. Wir übernehmen das komplette Projekt von der ersten Konstruktionsphase bis zur Lieferung des fertigen Produktes. Da eine große Zunahme von Turn-Key Projekten bei VIRO zu verzeichnen ist, haben wir in Deutschland die VIRO System Integration GmbH gegründet. Diese Gesellschaft beschäftigt sich mit der Realisierung von Gesamtprojekten.“

VIRO arbeitet dabei mit einer Vielzahl von Partnern zusammen. „Diese stammen ebenso aus Deutschland wie den Niederlanden. Wir sorgen dafür, dass wir immer den Zulieferer einbeziehen, der für den betreffenden Auftrag optimal geeignet ist”, so Scheer. „Das betrifft vor allem die maßgeschneiderten Aufgaben. Da wir mit unseren Disziplinen so breit aufgestellt sind, ist es für uns nicht rentabel, selbst in die unterschiedlichsten Bearbeitungsmaschinen zu investieren”, erläutert Dibbets.

VIRO bewegt sich derzeit in drei Anwendungsgebieten – Produkt-Engineering, kundenspezifischer Maschinenbau und Industrieprojekte – und das vor allem in den Bereichen Automotive, Aerospace und Semicon. Scheer: „Die Automobilbranche ist, unter anderem durch die Schummelsoftware-Skandale, die weltweiten Handelskonflikte und die Unsicherheiten hinsichtlich der künftig dominierenden Antriebsart, ein zu volatiler Markt geworden. Deshalb haben wir uns von Osnabrück aus, wo wir in der Automotive-Industrie sehr stark vertreten sind, auch auf andere Sektoren gerichtet. Dabei erweisen sich unsere Projektmanagement-Erfahrungen in der Automobilbranche, einer Industrie mit sehr strengen Einkaufsnormen und hohen Prozessansprüchen, als ausgezeichnete Referenzen. Dass unsere Mitarbeiter für BMW gearbeitet haben, macht sie attraktiv für Aufgaben in anderen Bereichen.”

Viele dieser neuen Auftraggeber befinden sich in Süddeutschland. Deshalb hat VIRO im vergangenen Jahr in Aalen (Baden-Württemberg) seine dritte deutsche Niederlassung eröffnet – neben den beiden Standorten in Osnabrück und München. „Im Süden Deutschlands sind viele große Maschinenbauer beheimatet, unter anderem im Bereich Semicon. Wir suchen derzeit noch einen Standortmanager”, so Scheer.

Link Magazin: Digitalisierung erfordert grenzüberschreitende zusammenarbeit
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